Marc Janko: „Es tut mir im Herzen weh. Ich appelliere, dass geholfen wird“ (ORF, 22.12.2020)

Marc Janko: „Es tut mir im Herzen weh. Ich appelliere, dass geholfen wird“ (ORF, 22.12.2020)

„Es tut mir im Herzen und in der Seele weh“, sagt der ehemalige Nationalteam-Spieler Marc Janko angesichts der humanitären Tragödie im griechischen Flüchtlingslager #KaraTepe auf der Insel Lesbos. Janko nahm an einer Kundgebung der Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ vor dem Bundeskanzleramt teil. „Ich spreche heute hier als Familienvater, aber in erster Linie als Mensch.“ Er appellierte an die Regierung, dass geholfen werden muss. Vor dem Kanzleramt am Ballhausplatz wurde symbolisch ein Zelt aufgebaut und mit der Forderung nach Aufnahme von Geflüchteten versehen. „So etwas stellen wir hier im reichen Europa auf, wenn wir campen. Aber diese Menschen leben dort drinnen – schon seit sehr langer Zeit“, sagte Schauspieler Cornelius Obonya. Der Künstler André Heller sprach von einem „moralischem Desaster“ und einem „geistigen Offenbarungseid der gesamten Bundesregierung“. Herbert Langthaler von der Asylkoordination Österreich rückte im ORF-Bericht auch die immer wieder falsch zitierten Zahlen des Innenministeriums über angeblich aufgenommene Kinder ins richtige Licht: „Hier geht es erstens um hier Geborene, zweitens um Familienzusammenführungen und drittens um Menschen, die schon lange im Asylverfahren sind, die also gar nicht heuer gekommen sind.“ ORF-Zeit im Bild (22. Dezember 2020): https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-1/1...